Lebensmittel und Wasser sind schwer, sehr schwer.  Um hier leichter unterwegs sein zu können, müssen wir verzichten oder besser planen. 

 

Bewusster Verzicht, der zweifelsohne auch hier zu hohen Gewichtseinsparungen führen kann ist hier aber nicht unser Thema. Das Thema ist wie ich durch clevere Nachversorgungsplanung mein Lebensmittel- und Wassergewicht niedrig halten kann.

 

Das startet zunächst beim Wasser dessen Gewicht jeden Tag größeren Schwankungen unterliegt je nachdem wie schnell ich trinke und wie weit die einzelnen Wasserstellen auseinanderliegen. Um das Wassergewicht zu minimieren sollte ich mir auf Tour folgende Gedanken machen:

  • Wie schnell laufe ich im Gelände zur nächsten Wasserstelle?
  • Wie viel Wasser trinke ich beim Wandern in diesem Gelände bei den gegebenen Temperaturen
  • Wie weit sind die Wasserstellen auseinander?
  • Zu welcher Uhrzeit sollte ich eine lange wasserlose Strecke starten?
  • Macht es Sinn auch mal trocken (also ohne Wasserstelle in der Nähe) zu campen?

In den frühen Morgenstunden kann man selbst in heißen Sommermonaten ohne viel zu trinken einiges an Kilometern laufen, während ich in der prallen MIttagshitze ohne ausreichend zu trinken schon in der nächsten halben Stunde schlapp mache.

 

Da ich Wasser an jeden Tag zu unterschiedlichen Mengen zu unterschiedlichen Zeiten benötige, kann ich hier auch während der Tour schnell neue Strategien entwerfen und umsetzen. Immer vorausgesetzt ich habe verstanden wie viel Gewicht ich einsparen kann, wenn ich meinen Kopf einsetze und mir ein paar Gedanken mache.

 

Auch bei den Lebensmitteln kann man Gewicht sparen. Eine durch leichte Ausrüstung erzeugte höhere Tageslaufleistung führt z.B. dazu, dass ich die Strecke zwischen zwei Supermärkten oder allgemein zwischen zwei Versorgungsstellen schneller überwinde und somit weniger Essen tragen muss.

 

Gängige Gewichte für eine 1-Tages-Lebensmittelration liegen zwischen 300 und 1000 Gramm. Zu Beginn einer Tour braucht man häufig noch weniger Kalorien während man später mehr benötigt.

 

Hier noch ein paar Ideen, um das Lebensmittelgewicht zu reduzieren ohne zu verhungern:

  • Anstatt Supermärkten auch Postämter mit Lebensmittelpaketen nutzen. Das geht allerdings nur, wenn postlagernder Versand möglich ist).
  • Schauen, ob über einen kleineren Umweg nicht auch Versorgungsstellen in Trailnähe genutzt werden können. Wenn man durch den kleinen Umweg schon nach 3 anstatt 6 Tagen Lebensmittel nachfassen kann, dann ist das durchaus eine Überlegung wert.
  • Selbst wenn kein richtiger Supermarkt vorhanden ist, können Gasthäuser, Kioske oder bewirtschaftete Hütten genutzt werden, um die ein oder andere Mahlzeit wegzulassen und dort einzukaufen.

Am Schluss steht noch die reine Kalorien-Zählerei. Mit einem Kalorienrechner aus dem Internet kann man gut seinen täglichen Kalorienbedarf auf einer Tour berechnen. Jetzt muss man nur noch schaun in welchem Verhältnis von Makro-Nährstoffen (Kohlehydrate, Fette, Eiweiß) man diese Kalorien zu sich nehmen möchte und schon kann man anfangen sich den Proviant für die nächste Tour zusammenzustellen. 

 

Wer jetzt noch ein bisschen weiterrechnet und miteinbezieht, dass man einen Teil der Kalorien auch über das körpereigenen Fett abbauen kann, der isz gut aufgestellt, wenn es darum geht auf Tour sein Lebensmittelgewicht leicht zu gestalten.

 

 

Texte und Inhalt by Carsten Jost aka "Sauerkraut"  www.fastpacking.de -Ultralight Education-

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